Frequently Asked Questions (3)

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URHEBERRECHT
Was ist das Urheberrecht?  
 

Die Leistungsschutzrechte im Rahmen der Urheberrechte sind jene Rechte, die laut Gesetz nicht dem Autor des Werkes zustehen, sondern anderen mit dem Autor in Verbindung stehenden Personen.
Die wichtigsten Leistungsschutzrechte sind jene Rechte, die gegenüber folgender Kategorien anerkannt werden: Interpreten, Ausführer von Werken, Produzenten von Phonogrammen auf Platten und analogen Trägern, Produzenten von Kinofilmen oder audiovisuellen Werken, Radio- und Fernsehsender.
Andere Leistungsschutzrechte, mit einer im Vergleich zum Urheberrecht schwächeren Schutzform, werden den Autoren (oder den Verlagen) in Bezug auf die Schaffung von Werken gewährt, die nicht als echte „Geisteswerke“ eingestuft werden. Es handelt sich dabei um Rechte bezüglich Fotografien, Theaterstücke, Kritiken von öffentlichen Werken, Erstaufführungen nach Ablauf der Urheberrechtsfrist, etc.

 
Was versteht man unter der gerechten Ausgleichszahlung für eine private Kopie und wer nimmt deren Bezahlung vor?
 
 

 Die gerechte Ausgleichzahlung oder die Ausgleichzahlung für eine private Kopie fällt an, wenn der Verbraucher von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch macht, Phonogramme und Videogramme für den ausschließlichen Eigengebrauch auf legale Weise zu reproduzieren, ohne zuvor die Zustimmung der Autoren, der Produzenten, der Inhaber der alleinigen Reproduktionsrechte einholen zu müssen.
Die Ausgleichszahlung besteht entweder aus einem Anteil am Verkaufspreis oder aus einem festen Betrag und wird bei folgenden Produkten angewandt:
- Alle unbeschriebenen zu Registrierungszwecken geeigneten Träger, sowohl Analog- und Digitalträger als auch eigens für die Registrierung von Phonogrammen und Videogrammen (Audio und Video) geeignete Träger (CD-R, CD-RW, DVD-R, DVD-RW, etc.);
- Alle analogen oder digitalen Registrierapparate, die sich für die Registrierung von Phonogrammen und Videogrammen auf unbeschriebenen Trägern eignen;
Die Ausgleichszahlung ist an die Hersteller und Importeure zu zahlen, die Registrierapparate und unbeschriebene Träger zu Profitzwecken herstellen bzw. nach Italien importieren.

 
Wie sieht das SIAE-Etikett aus?  
     

 Im Laufe der Jahre hat das SIAE-Etikett verschiedene Änderungen erfahren, wodurch es heute nur noch schwer zu fälschen ist. Das Etikett weist folgende Merkmale auf:
-Nach dem ersten Entfernen kann es nicht weiter verwendet werden;
- Da es aus einer metallischen Farbe besteht kann es nicht fotokopiert oder eingescannt werden und beinhaltet Antifälschungselemente, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind;
- Die für den Druck verwendete Tinte reagiert auf Wärme, das heißt, dass sich das Etikett bei Erwärmung, auch durch das Reiben mit den Fingern, farblich verändert;
- Es beinhaltet im Allgemeinen Informationen über den Titel des Werkes, den Namen des Herstellers, die Tonträgerart, den zugelassenen Vermarktungsweg, die allgemeine laufende Nummer und die laufende Nummer hinsichtlich des Werkes.

 
Welche Datenträger müssen mit Etiketten versehen werden?  
 

Das Urheberrechtsgesetz sieht vor, dass die Etiketten auf allen Tonträgern angebracht werden müssen, die Programme für die Datenverarbeitung und multimediale Programme beinhalten, sowie auf allen Tonträgern (CDs, Audio- und Videokassetten, CD Roms, DVDs etc.), die Ton, Stimmen oder bewegte Bilder beinhalten, die sich auf Werke oder auf Auszügen aus Werken beziehen, die vom Urheberrechtsgesetz geschützt und für den Handel bestimmt sind oder die zu jeglichen Gewinnzwecken verkauft werden.

 
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